1. Einleitung

Die folgenden Erörterungen und Berechnungen sind dazu gedacht, einen Weg zu beschreiben, sich einem möglichen neuen Gebiet der Physik zu nähern und vielleicht selbst Grundlagen zu den Fragen des 4-D-Raumes zu entwickeln oder die hier zur Diskussion gestellten Erörterungen weiterzuführen.
Diese Grundlagen könnten vielleicht zu neuen und einfacheren Betrachtungen der Paradoxen der Relativitätstheorie führen und neue physikalische Ansätze für eine spätere Weiterentwicklung zur Schwerelosigkeit, zur Entdeckung einer neuen Energie, und, nicht zuletzt, zu einer Kommunikation mit der Welt des vierdimensionalen Raumes führen.

Mit der Diskussion zu dem neuen Bereich der Physik lassen sich mit einer großen Wahrscheinlichkeit Antworten zu ungeklärten Fragen der Physik beschreiben, wie:

Weshalb vergeht die Zeit langsamer, wenn wir uns schneller bewegen, weshalb sind die Zeiten am Berg und im Tal unterschiedlich?

Und aus diesen Ansätzen lassen sich physikalische Grundlagen zur Schwerelosigkeit, zur Überlichtgeschwindigkeit, zur Zeit und Energie finden.

Weitere Grundlagen und Erörterungen, nicht nur zur Physik, sondern auch zu ursächlichen Fragen der Theologie finden sich im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“.

Was ist neu.

Es werden zwei Überlegungen dieser Physik des 4-D-Raumes vorangestellt (Zum leichteren Verständnis reduzieren wir unseren Raum um eine Dimension, auf die Oberfläche eines sich ausdehnenden Luftballons):

Gravitation und Zeit sind für uns Lebewesen unterschiedliche Wahrnehmungen einer einzigen Ursache.

Gravitation:
Die Bewegung unseres Raumes in der vierten Dimension erzeugt aufgrund der Bewegung in einer möglichen „vierdimensionalen Masse“ eine Kraft und diese eine Vertiefung in unserem Raum (Das Michelson-Morley-Experiment widerspricht zwar der Annahme, dass es eine Art Materie der vierten Dimension geben könnte, dieses Experiment werden wird später in einer Erörterung hinterfragen).

Zeit:
Die Bewegung unseres Raumes ist eine permanente Veränderung des Ortes in der vierten Dimension. Diese Veränderung, welche für uns nicht direkt wahrnehmbar ist, wird sehr wahrscheinlich von uns als Zeitveränderung wahrgenommen.

Die beiden wichtigsten Überlegungen oder Modelle zu möglichen neuen Erkenntnissen werden im Folgenden vorgestellt:

a) Der Zeithorizont.

Mit diesem Ansatz können wir auf einfache Weise einigen Fragen der Relativitätstheorie Erklärungen geben, Erklärung zum Zwillingsparadoxon, neue Betrachtungen zu den schwarzen Löchern, wieso die Zeit am Berg schneller vergeht als auf der Ebene (Diese Ansätze lassen sich weiter betrachten und es zeigt sich, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht die maximal mögliche Geschwindigkeit ist und es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass bei Erreichen der Lichtgeschwindigkeit die Zeit nur nahe an Null geht).

b) Die Masse

Die Betrachtung von Masse und Bewegung als Wirkung der Bewegung unseres Raumes in einer vierdimensionalen Umgebung könnte Antwort auf beispielsweise das Paradoxon der unendlichen Bewegung (Die unendliche Bewegung ist eigentlich ein Widerspruch zu der Annahme, dass jede Veränderung (hier die Veränderung des Ortes) Energie benötigt) einer Masse in unserem Raum geben.
Und damit könnten auch Grundlagen über die Betrachtung, wie Masse bewegt wird, für mögliche physikalische Ansätze zur Schwerelosigkeit zur Diskussion gebracht werden.

Die Betrachtung von Masse und Beschleunigung wird im Buch (Neue Theologie Physik Indizien Experimente) zur Diskussion gestellt.

2. Die Grundlagen zur Diskussion

2.1 Der theoretische Ansatz

Die Grundlage für die möglichen Ansätze zur Physik des 4-D-Raumes ist der Gedanke, dass zwei unterschiedliche physikalischen Komponenten dieselbe Ursache haben, aber von uns sehr wahrscheinlich unterschiedlich wahrgenommen werden (Im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“ werden diese Grundlagen und deren Hinführung zur Diskussion gestellt. Ausgehend von der Frage, wie aus dem absoluten Nichts, welches eigentlich zwingend vor der Entstehung des Seins gewesen sein müsste, daraus ein Sein, eine Realität und damit physische Materie entstehen konnte, ergeben sich diese und viele weitere Ansätze zu einer neuen Theologie und zu einer neuen Physik).

Es handelt sich dabei um Gravitation und Zeit.

Beide haben ihre Ursache (mit einer vielleicht recht hohen Wahrscheinlichkeit, wie wir im Folgenden sehen werden) in der Bewegung der Ausdehnung unseres 3-D-Raumes im 4-D-Raum.
Anders gesagt, das, was wir als Schwerkraft und Zeit wahrzunehmen glauben, sind die von uns spürbaren Wirkungen dieser Bewegung.
Wenn es einen vierdimensionalen Raum gibt, in welchem sich unser Raum ausdehnt, so müsste dieser höherdimensionale Raum auch irgendeine Form von einem „Etwas“ enthalten.
Wenn sich unser Raum durch dieses „Etwas“ bewegt, so entstehen Wirkungen. Ähnlich wie ein Luftballon (Die Betrachtung der Fragen um die 4-D-Physik macht es für uns verständlich, wenn wir unsere Betrachtungen um eine Dimension reduzieren, dann wird unser Raum zu einer Oberfläche eines Luftballons), der aufgeblasen wird und dessen Oberfläche sich durch die umgebenden Luftmoleküle bewegt, werden Wirkungen auf der Oberfläche erzeugt.

Diese Wirkungen sind einmal die Vertiefung in der Oberfläche unseres Luftballons, in den Bereichen, in denen Materie unseres Raumes vorhanden ist und die Kraftwirkungen aus dem 4-D-Raum erfahren. Wir spüren diese dadurch entstehende Vertiefung und die damit sich verändernde Richtung der „Masse“ des höherdimensionalen Raumes auf unsere Materie als Schwerkraft (Genauer gemeint ist, dass die 4-D-“Materie“ eine Wirkung auf unsere Materie ausübt und nicht nur eine Vertiefung, sondern auch im Bereich der „Schräge“ eine Beschleunigung erzeugt. Mehr dazu im Kapitel Masse und Beschleunigung in der o.g. Veröffentlichung).
Zum anderen ist die Bewegung der Oberfläche des Luftballons bei der Ausdehnung eigentlich eine Veränderung des Ortes. Wir nehmen diese Veränderung in der vierten Dimension, die wir nicht vierdimensional begreifen können, als Zeit wahr.
Das heißt, dass zeitliche Bestimmungen, das, was wir als zeitlich vorher, jetzt, später empfinden, eigentlich unsere Interpretation der Bewegung unseres Ortes in der vierten Dimension ist, also als örtlich vorher, gerade, und danach sein könnten.

3. Der Zeithorizont

3.1 Beschreibung

Am Beispiel der heute als Konsens geltenden Erkenntnis, dass mit dem Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit (Nach derzeitigem Konsens ist das die Lichtgeschwindigkeit. Wir werden aber später noch sehen, dass das Erreichen der „Nullzeit“ mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit erst mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit erreicht werden wird) die Zeit innerhalb des sich bewegenden Objektes „stehen bleibt“, also null wird, soll dieser theoretische Ansatz beschrieben und damit leichter verstanden werden.
Der Ansatz des Zeithorizontes ermöglicht es, einfache Erklärungen für Phänomene der Relativitätstheorie zu finden.

Bild A7 Der Zeithorizont

Mit dem obigen Bild wird gezeigt, wieso bei einem Flug mit Lichtgeschwindigkeit die Zeit im Objekt null werden wird. Die Kreisbögen zeigen den sich fortwährend ausdehnenden Raum. Der Zeithorizont, also die Zeit bei Beginn des Fluges mit LG (Wir nehmen hier an, dass die maximale Geschwindigkeit sofort erreicht ist) zeigt, dass die Flugrichtung und der sich ausdehnende Raum immer auf der gleichen Horizonthöhe wie beim Abflug befinden. Das heißt, für eine Person im Flugobjekt findet zwar eine Bewegung des Raumes in der vierten Dimension und eine Ortsveränderung innerhalb des eigenen Raumes statt, die Geschwindigkeit ist jedoch gerade so hoch, dass sich die Person immer auf der Höhe des anfänglichen Zeithorizontes bewegt.
Mit dem Grundsatz, dass Zeit und Gravitation die beiden unterschiedlichen Wahrnehmungen für die Bewegung in der vierten Dimension sind, sehen wir, dass eine Bewegung in Richtung der vierten Dimension nicht stattfindet. Da es keine Ortsveränderung der Ausdehnung in der vierten Dimension gibt, können wir daraus folgern, da wir ja Zeit als Bewegung des Raumes verstehen, dass wir auch keine Zeitveränderung wahrnehmen. Keine Veränderung des Ortes in der vierten Dimension ist gleich keine Veränderung der von uns wahrgenommenen Zeit.

3.2 Zeithorizont und Lichtgeschwindigkeit

Zum zusätzlichen Verständnis der geometrischen Begründung für die Nullzeit bei Lichtgeschwindigkeit siehe das folgende Bild.

Bild A5 Ausdehnungsbewegung unseres Raumes bei Festpunkt und Bewegtem.

Ein Flug mit Lichtgeschwindigkeit beginnt bei A. Das Universum dehnt sich in einer Sekunde um einen Betrag 1 Sekunde aus, und A wird zu A´.
Der Flug mit Lichtgeschwindigkeit nach B = B´ ist so schnell, dass das Flugobjekt nach einer Sekunde den Ort B´ erreicht. Der Zeithorizont aber bleibt gleich, es findet keine Zeitveränderung statt.

3.3 Hin- und Rückflug mit Lichtgeschwindigkeit

Bild B2 Geometrie des Hin- und Rückfluges

Das Beispiel mit einem Hin- und Rückflug im obigen Bild lässt verstehen, warum bei dem Rückflug nicht die Zeit „irgendwie ausgeglichen“ wird, sondern dass auch bei dem Rückflug die Zeitebene null bleibt.

Anmerkung:
In diesem Beispiel sehen wir, dass es eigentlich mit der Bewegung auf der Luftballon-Oberfläche eine Drehung des Zeithorizontes gibt; der Zeithorizont ist immer eine Tangente zur Kreisoberfläche. Dies wurde und wird in den Beispielen vernachlässigt, da aufgrund der „fast“ geraden Bogenabschnitte in unserem sehr großen Universum kaum Unterschiede sind. Für spätere, genaue Berechnungen ist es allerdings notwendig, statt der Geraden den tatsächlichen Bogen und die Drehung des Zeithorizontes zu berücksichtigen.

3.4 Zeithorizont und bewegtes Objekt

Im folgenden Bild (Dieses Bild wird später noch zur Diskussion des Maryland-Experimentes verwendet) wird gezeigt, wie über den Ansatz des Zeithorizontes geometrisch erklärt werden kann, warum ein bewegtes Objekt eine Zeitdilatation im Gegensatz zu einem örtlich bleibenden Objekt hat.

Bild A8 Die geometrische Beschreibung der Zeitdilatation anhand des Maryland-Experimentes

Die Kreisbögen zeigen die Oberfläche (Das Universum wird auf 2 Dimensionen reduziert, damit wir uns über das Bild einer Oberfläche als Luftballon den Gedankengang besser vorstellen können) unseres Universums als 2-D-Modell.
Die Ausdehnung des Luftballons wird durch die beiden Kreisbögen dargestellt.

Wir sehen, dass ein ruhendes Objekt im Punkt A mit der Ausdehnung des Luftballons von A nach A´´ bewegt wird.
Das Flugobjekt (blaue gestrichelte Linie) erfährt zu der Bewegung der Ausdehnung noch die Bewegung auf der Luftballonoberfläche und fliegt 7.500 km in diesem Beispiel.
Wenn das Flugobjekt nun mit der Ausdehnung des Luftballons den Punkt B´ erreicht, hat es die gleiche Bewegungslänge und Zeit mit der Ausdehnung des Luftballons „erlebt“, wie das ruhende Objekt von A nach A´´.

Der Unterschied aber ist, dass der Abstand des Zeithorizontes bei Abflug und des Zeithorizontes bei Punkt B´ nach 15 Stunden Flug und einer Ortsveränderung auf der Oberfläche des Luftballons, geringer ist als die tatsächliche Bewegung der Oberfläche des Luftballons im 4-D-Raum.

Dieser verkürzte Abstand zeigt, dass die Zeit zwischen den beiden Zeithorizonten etwas weniger war als die beiden Zeithorizonte des ruhenden Objektes, und über die rein geometrische Betrachtung würde die Zeitdilatation erklärbar werden.

Ich werde im Folgenden mit diesem Modell eine mögliche Antwort auf das Zwillings-Paradoxon zur Diskussion stellen.

3.5 Das Zwillingsparadoxon

Bild B3 Hin- und Rückflug bei dem Zwillingsparadoxon

Das Zwillingsparadoxon lässt sich mit dem geometrischen Ansatz des Zeithorizontes wie folgt erklären.

Der Erdzwilling (rot) bleibt am Ort A und wird nur aufgrund der Ausdehnung des Universums in der vierten Dimension nach einer Woche zum Ort A´ bewegt, und erreicht dann nach einer weiteren Woche den Ort A´´.
Diese Ortsveränderung in der vierten Dimension können wir als Ortsveränderung nicht wahrnehmen und spüren dies als Zeit.

Der Flugzwilling (blau) fliegt von B nach B´. Die Flugdauer beträgt 1 Woche. Der Abstand des Zeithorizontes in B´aber ist etwas kleiner als eine Woche. Diese Differenz erklärt die Zeitdilatation beim Wegflug. Legen wir hierzu die Zeitdilatation mit 1 Stunde fest.
Nach Erreichen des Punktes B´ fliegt der Flugzwilling zurück zu Punkt B´´ = A´´.
Auch hierbei vergeht aufgrund der Ausdehnung unseres Raumes eine Woche.
Der geometrische Abstand des Zeithorizontes in B´ und B´´ aber ist ebenfalls etwas kürzer, und wir nehmen auch hier an, dass die Zeit für den Flugzwilling um eine Stunde kürzer ist als die vergangene Zeit des Erdzwillings.

Über die geometrische Betrachtung zeigt sich, dass die Zeitdilatation auch bei dem Rückflug beschrieben werden kann. Der Zeitunterschied zwischen Flug- und Erdzwilling würde dann (nach dem Ansatz des Zeithorizontes) 2 Stunden betragen. 3.6 Zeitdilatation nach Höhe über der Erdoberfläche

Ein weiteres Phänomen wird über den geometrischen Ansatz des Zeithorizontes erklärbar.
Das ist die Frage, warum vergeht die Zeit oberhalb der Erdoberfläche schneller als auf der Ebene.

Bild: Zeitdilatation aufgrund Bewegung des Raumes in der 4. Dimension – Übersicht

Auch hier denken wir uns unseren Raum um eine Dimension reduziert, also wie einen Luftballon. Das obige Bild stellt nun einen Schnitt durch den Ballon und davon einen kleinen Ausschnitt dar.
Wir sehen die Erde (braune Doppellinie), wie diese ähnlich einer Linse den Raum krümmt.

Wir nehmen drei Punkte A,B,C an und betrachten, wie diese sich im 4-D-Raum bewegen.

Punkt A ist der Mittelpunkt der Erde, und wir sehen, dass sich der Zeithorizont in der Zeit t = 1 von A nach A´ um 1,81 Längeneinheiten bewegt.

Sehen wir uns den Punkt B, dieser liegt auf der Oberfläche der Erde, an.
Auch hier bewegt sich der Punkt in der 4. Dimension mit der Ausdehnung des Raumes.
Aber der Abstand des Zeithorizontes in Punkt B´ nach der Zeit t = 1 ist jetzt kleiner geworden, er hat sich nur um 1,29 Längeneinheiten bewegt. (Nochmal zur Erinnerung: Das, was wir als Zeit empfinden, ist sehr wahrscheinlich die von uns nicht spürbare Bewegung unseres 3-D-Raumes im 4-D-Raum).
Während also der Punkt A im Erdmittelpunkt die „ volle“ Zeit t = 1 „erfährt“, vergeht für den Punkt B die Zeit weniger (statt 1,81 nur 1,29 „Längeneinheiten“).
Das bedeutet, dass im Gegensatz zur Zeit im Erdmittelpunkt die Zeit an der Oberfläche weniger wird.

Betrachten wir nun den Punkt C (oberhalb der Erdoberfläche) im Gegensatz zu Punkt B (direkt auf der Erdoberfläche), so sehen wir, dass der Abstand des Zeithorizontes von C nach C´ in der Zeit t = 1 wieder etwas größer geworden ist, nämlich statt 1,29 auf 1,71 Längeneinheiten.
Damit wird der Abstand des Zeithorizontes wieder größer. D.h. „mehr“ Zeit vergeht.
Mehr Zeit“länge“ bedeutet, dass mehr Zeit „erlebt“ wurde, obwohl beide Raumpunkte B und C dieselbe Ausdehnungslänge (grüner Pfeil) im 4-D-Raum haben.
Das bedeutet, die Zeit im Punkt C wird mehr, bei gleicher Bewegungslänge im 4-D-Raum, und damit ergibt sich, dass die Zeit schneller vergehen muss als auf der Erdoberfläche im Punkt B.